Positive Bilder

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Es ist gut zu wissen, dass Sätze, in denen das Wort “nicht” vorkommt, uns auf eine ganz besondere Weise beeinflussen.
Folgendes Beispiel: Sie bringen einem 4-5 jährigen das Fahrradfahren bei (es könnte auch ein Erwachsener sein). Sie befinden sich also auf einem Weg, der in einiger Entfernung ist und eine Mulde aufweist. Sie halten den Gepäckträger fest und werden gleich loslassen. Ihre letzten Worte: Siehst Du die Kuhle? Pass auf das Du nicht hineinfährst!
Dann schieben Sie an. Das Kind schwankst, fährt und steuert genau auf die Kuhle zu und … fährt hinein.
Wie ist das zu erklären? Das Wort “nicht” findet keinen Zugang zu unserem Unterbewusstsein.
Unser Unterbewußtsein arbeitet ausschließlich mit Bildern. Doch wie sieht das Bild aus, das Sie dem Kind vermitteln wenn Sie sagen: Pass auf, dass Du nicht in die Kuhle fährst.?
In dem Kind wird ein Bild geformt, wie es in die Kuhle hineinfährt. Dann steuert das Unterbewußtsein die Muskeln. Die Botschaft ist eindeutig. Das Bild von nicht in die Kuhle fahren exisatiert nicht. Besser wäre es zu sagen: Gleich lasse ich los. Bleib mitten auf dem Weg, dann kann Dir nicht passieren.
Ein positives Bild – das gibt es immer und zugleich ist es sehr amüsant. Probieren Sie es aus.
Kay Pollack


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